1773/74 ließ Friedrich II. (1740-86) durch seinen Baumeister Johann Boumann am nördlichen Ende des Kupfergrabens im heutigen Bezirk Mitte eine Kasernenanlage errichten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1898-1902) durch umfangreiche Neubauten des Berliner Baurates Wieczorek ersetzt wurde. Sie dienten unter anderem als Quartier des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1.
Am 28. Februar 1963 wurde die Kaserne nach Friedrich Engels benannt, der hier 1841/42 als Bombardier seinen Militärdienst leistete.
Heute ist die ehemalige Friedrich-Engels-Kaserne Bestandteil der sogenannten Museumshöfe des Deutschen Historischen Museums (DHM) und der Staatlichen Museen Berlin - Preußischer Kulturbesitz. In den Räumen befinden sich seit 2004 unter anderem einige Sammlungen, das Archiv sowie Restaurierungs- und Ausstellungswerkstätten des DHM.